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Kompass für Grundsatz und Meilensteine

Die Zukunft der Altenpflege liegt in unser aller Händen.

Diese Erkenntnis führte zu sehr konstruktiven Gesprächen mit engagierten und interessierten Menschen – nicht nur aus dem Altenpflegebereich, da die zugrundeliegende Problematik mittel- bis langfristig alle wirtschaftlichen, öffentlichen und politischen Gebiete verändern wird.
Mit Wir Sind Altenpflege wollen wir Altenpflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe entwickeln. Kein Mensch egal ob gesund, krank, behindert oder dement, soll im Alter ausgeschlossen werden.

2014

Grundsatz Wir Sind Altenpflege

Die Generation 65+ werden schon bald wir selbst sein, und sicher haben wir neue Maßstäbe und unsere ganz eigenen Bedürfnisse.
Technologien wie Skype für den Kontakt mit den Enkeln im Ausland, Kreditkarten, Onlineshopping, Fotos auf dem PC und vieles mehr werden Themen sein. Der Einsatz von Robotern und technischen Hilfsmitteln erscheint heute noch befremdlich, aus mancher Perspektive jedoch sinnvoll.
Gesellschaftliche Herausforderungen rund um Demenz, Sexualität im Alter, gleichgeschlechtliche Partnerschaften und ethnischer sowie kultureller Vermischung und Veränderung kommen auf uns zu.
Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe um den Wert des Alters und des Altwerdens. Dafür notwendige Konzepte zu entwickeln ist das eine. Wir Sind Altenpflege unterstützt die Mitarbeiter in den Unternehmen der Altenpflege dabei, diese auch in die Tat umzusetzen.

Konzept

Um eine breite Akzeptanz und Unterstützung unserer Anliegen aufzubauen, bieten sich Fundraising und Crowdfunding hervorragend an. Wir sind nicht ausschließlich auf einzelne Sponsoren angewiesen, sondern können quasi jeden Bürger und jedes Unternehmen über unterschiedliche Engagement-Möglichkeiten als Botschafter und Partner gewinnen.

Fundraising

Unser Fundraising geht weit über das Einsammeln finanzieller Spenden hinaus und ermöglicht auch die Bereitstellung von Sach- und Dienstleistungen. Jeder kann nach seinen Möglichkeiten helfen. Wir beschaffen die Ressourcen für die Ideen der Pflegenden und stellen ein ganzes Netzwerk an Ressourcen zur Verfügung.

Keine Einbahnstraße

In erster Linie werden die Fachkräfte, alle Mitarbeiter sowie externe und unterstützende Dienstleister gestärkt und motiviert. Lösungsorientiertes Denken und Innovationsbereitschaft werden gefördert – Eigeninitiativen und Entscheidungskompetenzen werden geschaffen.

Synergie-Effekte und Best-Practice-Lösungen im Bereich Innovationsbereitschaft und Lösungsorientierung fließen in den gesellschaftlichen Dialog zurück und kommen der gesamten Bevölkerung zugute.

Jeder Bürger, jedes Unternehmen und jede öffentliche Einrichtung kann den in der Altenpflege tätigen Personen helfen. Umgekehrt bringen diese der Gesellschaft die Welt der Altenpflege nahe.

Wie es zu dieser Initiative kam

Bei einer 2-tägigen Open-Space-Veranstaltung in Hameln mit dem Titel Personalmangel als Chance begreifen initiierten die heutigen Vorsitzenden (Juno Sommer, 2. Vorsitzende, und Armando Sommer, 1. Vorsitzender) zwei Arbeitsgruppen zum Thema „Berufsständisches Denken“ und „Strategisches Marketing für Mitarbeiter – zwei Perspektiven“. Dabei wurde deutlich, welche Chancen sich in einer neuen Betrachtung der Altenpflege verbergen.

Es verlangt dazu einen gesellschaftlichen Wandel. Wir müssen „Begeisterung und Stolz für Altenpflege“ entwickeln. Begeisterung für das, was die Branche und die Unternehmen zu bieten haben, und Stolz für das, was wir daraus machen.

Die Eintragung mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit erfolgte am 29.06.2015.

2015

Finaler Impuls zur Gründung

Zum Thema „Demographischer Wandel“ hat das Japanisch-Deutsche-Zentrum Berlin anlässlich seines 30-jährigen Bestehens gemeinsam mit den Gesundheitsministerien der beiden Länder am 4. und 5. Mai 2015 ein Symposium veranstaltet. Mit den Fachministern Herrmann Gröhe und Yasuhisa Shiozaki waren hochrangige Vertreter aus beiden Staaten zugegen. Gemeinsam mit einer Netzwerkpartnerin der ersten Stunde, Frau Dr. Silke Bromann (Expertin für Japanologie), ist der heutige 1. Vorsitzende des Wir Sind Altenpflege e. V. zu dem Schluss gekommen, dass wir dem demographischen Wandel mit völlig neuen Lösungen begegnen müssen.

Gröhe,-Shiozaki-Wir-Sind-Altenpflege

Was wir von Japan lernen können

Beide Ministerien arbeiten schon seit mehreren Jahren intensiv zusammen. Es gibt regelmäßige bilaterale Treffen; zurzeit hospitiert eine Beamtin aus Japan im Bundesgesundheitsministerium. Auf den ersten Blick wirkt dies eigenartig, liegt Japan doch weit weg von Europa.

Landesweit können sich Bürger zu „Demenz-Supportern“ ausbilden lassen: Wenn sie an einer 90-minütigen Unterweisung teilgenommen haben, erhalten sie ein orangefarbenes Armband, das sie als freiwillige Demenzhelfer ausweist.

Durch solche Schulungen und Aufklärungskampagnen ist ein hohes Bewusstsein für das Thema Demenz vorhanden.

Großer Wert wird in Japan auf die „Community“ gelegt. Nachbarschaftshilfe und örtliche Freiwilligenangebote werden gefördert, um so niedrigschwellige Angebote für ältere Menschen zu schaffen. Beispielsweise bringen die Nachbarn den Müll zur Sammelstelle oder erledigen Einkäufe für diejenigen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind.

Japan vs. Deutschland

Der Community-Gedanke ist in Deutschland, anders als in Japan, kulturell nicht so stark ausgeprägt. Umso wichtiger ist es, die professionelle Pflege zu unterstützen. Denn wenn wir professionelle Dienstleister in Anspruch nehmen wollen, sollten wir auch dazu beitragen, dass die Umsetzung so gelingt, wie wir es uns vorstellen.

Aufgrund der demographischen Entwicklung geht langfristig die Zahl der erwerbsfähigen Menschen zurück, und zugleich altert die Bevölkerung spürbar. Von dieser Entwicklung sind alle Branchen betroffen. So muss sich auch die Altenpflege, wie jede andere Branche auch, darauf einstellen.

Fazit

Wie wir anhand der Grafik erkennen können, wird sich die Zahl der Erwerbsfähigen je Pflegefall bis 2050 etwa halbieren. Wir wollen darüber nachdenken, wie wir Schüler und Auszubildende frühzeitig sensibilisieren und einbinden. So kann die Bereitschaft für soziales Engagement erhöht werden. Allerdings setzt dieses Vorgehen eine bessere Vernetzung der Institutionen voraus. Die Zusammenarbeit in Kommunen und zwischen Nachbarn sowie mit der Wirtschaft muss gestärkt werden. Außerdem ist es unumgänglich, sich intensiv mit Technologien unserer Zeit zu befassen, um eine spürbare Arbeitserleichterung zu erreichen.

Beratung, Begleitung und Koordination zu Pflege und Betreuung müssen ausgeweitet und in die Fläche gebracht werden. Die Zukunft der Altenpflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die mutige und unkonventionelle Lösungen erfordert.

Erwerbsfähige je Pflegefall

Optimistische Berechnung inkl. Zuwanderer, besserer Versorgung, Prävention und Rente mit 67.

Diagramm-Pflegequote---Erwerbsquote-2018

© 2015 Armando Sommer | eigene Berechnungen

Quellen: Fuchs/Söhnlein/Weber, IAB-Kurzbericht 16/2011, aktualisiert 2015; Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Heft 2: Auswirkungen auf Krankenhausbehandlungen und Pflegebedürftige 2010, Status-Quo-Szenario

Begeisterung und Stolz für Altenpflege

Unter dieser Überschrift erarbeiten wir unsere Themen. Dieser Leitsatz ist unser Qualitätsindikator. Alles folgt dieser Idee.

Daraus entwickeln wir Angebote, die es so nur bei uns gibt. Wir bieten themenbezogene und individuelle Inhalte an. Ziel ist es, dass sich die Mitarbeiter des Wertes ihrer Arbeit bewusst sind und sich deswegen mit dem Unternehmen identifizieren können.

Begeisterung für das, was das Unternehmen bietet und Stolz auf den eigenen Anteil daran. Mit dem Konzept „Begeisterung und Stolz für Altenpflege“ sind wir in der Altenpflege ein kompetenter Ansprechpartner. Der Praxistransfer und die tägliche Umsetzung im Alltag stehen im Fokus.

Wir entwickeln Konzepte, Workshops, Coachings und Curricula zur Personalentwicklung.

Das wichtigste in der Pflege sind die Mitarbeiter.

Der Mensch steht im Mittelpunkt. Unternehmen richten das Leitbild auf die zu Pflegenden aus. Daher ist es wichtig, dass sich die Mitarbeiter entsprechend dieser Leitgedanken aufstellen und das Konzept mit Begeisterung und Stolz umsetzen.

2015

Personalentwicklung

Seniorenhaus-Heilige-Drei-Könige

Johanniter-Akademie Troisdorf

Für die Fortbildungsakademie wurden verschiedene Curricula entwickelt.

Die Ausbildungsverordnung für Praxisanleitungen und die darin enthaltenen Lernfelder wurden den Teilnehmern vermittelt. Im Fachseminar fanden zwei Kurse pro Jahr für Praxisanleiter und zwei Kurse für Pflegedienstleitungen statt. Beide Kurse wurden von Frau Sommer betreut, und alle 80 Teilnehmer beendeten die Weiterbildungen mit Erfolg. Neben dem Wissenserwerb erreichten die Teilnehmer auch persönliche Reife und erlebten, wie sie es ausdrückten, eine Fortbildung mit Tiefgang. Unsere Leitidee „Begeisterung und Stolz für Altenpflege“ hat dieses Konzept wie ein roter Faden durchdrungen. Das Standing der Pflegedienstleitungen und der Praxisanleitungen im Wertesystem der Einrichtungen wurde in der Weiterbildung erarbeitet und gefestigt.

Marketing

Durch unsere Beratung der Akademieleitung wurden die inhaltliche Gestaltung der Lerneinheiten und die Anpassung der Kurszeiten an die Bedürfnisse der Teilnehmer konzipiert. Bis hin zur Verpflegung mit Getränken und der Gestaltung der Weiterbildungsräume wurde die Positionierung am Markt verbessert.

Durch unseren Einsatz konnte sich das Fachseminar als Anbieter gut etablieren. Die Entwicklung neuer und die Verbesserung bestehender Strukturen zur Durchführung der Weiterbildungen wurden begeistert aufgenommen, und Teilnehmer entwickelten sich zu werbewirksamen Multiplikatoren.

Senioren-Stiftung Zeitz gGmbH

Insgesamt wurden 35 Interviews mit Mitarbeitern durchgeführt, außerdem fand ein Gespräch mit dem Heimbeiratsvorsitzenden statt. Vier Mal wurde das Mittagessen in den einzelnen Wohnbereichen beobachtet, vier Mal das Frühstück begleitet. Arbeitsabläufe und Prozesse in allen Leistungsbereichen wurden auf Umsetzung, Abweichungen und Schnittstellen überprüft.

Zudem fand ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der SGZ, Herr Fuchs, zum Leistungsangebot der SGZ statt, mit den Schwerpunkten Schnittstellenbewertung und Zusammenarbeit der Leistungsbereiche Pflege und Hauswirtschaft.

Pflege-Mapping

Ein großer Dank geht an die Mitarbeiter. Sie haben sich auf das Pflege-Mapping eingelassen und damit ein Zeichen gesetzt. Es erfordert Mut und Bereitschaft, sich in einem Gespräch mit der eigenen Situation und der Gesamtsituation des Hauses auseinanderzusetzen. Darüber hinaus zeigten sie auf, dass ihnen die Einrichtung und ihre Zukunft wichtig ist und dass sie zu Veränderungsprozessen bereit sind.

Mit Musik und Klängen das Alter wertschätzen

Es schwinden jedes Kummers Falten, solang des Liedes Zauber walten. (Schiller, Die Macht des Gesanges, 1795)

Musik stellt Beziehungen her, schafft Selbstoffenbarungen und beinhaltet mitunter auch eine appellierende Funktion. Deswegen haben wir uns dazu entschlossen Musik als Schlüssel zu Glück und Zufriedenheit zu verstehen.

Pünktlich zum Beginn des neuen Jahres konnte im März 2016 das erste Projekt gestartet werden. Der Verein unterstützt die erste Einrichtung für stationäre Pflege beim Ausbau des musikalischen Konzepts. Mit SONOR und ALLTON als Mitgliedern im Verein sind Hersteller für hochwertige Musikinstrumente und Klangarbeit gefunden worden. Der bundesweite Auf- und Ausbau von musikalischen Konzepten in Pflegeeinrichtungen ist das erklärte Ziel. Pro Jahr können sich bundesweit bis zu vier Unternehmen an dem Projekt beteiligen.

In den kommenden Monaten wird diese Initiative auf 3 Messen vorgestellt.

2016

Die Initiative-Musik

Mit unseren Partnern bieten wir umfangreiche Unterstützung für musikalische Projekte. Mit den gewonnenen Strukturen schaffen wir neue Ebenen rund um das Thema Kommunikation. Die Mitarbeiter werden begleitet, um ein Musikkonzept auf- oder auszubauen. Wir Sind Altenpflege steht Ihnen mit einem Expertennetzwerk als Ansprechpartner zur Seite und unterstützt individuell – von Öffentlichkeitsarbeit und Social Media über rechtliche Beratung bis hin zum Crowdfunding.

Die Mitarbeiter und Einrichtungen werden mit neuesten Techniken und Möglichkeiten zur Netzwerkarbeit gefördert. Je nach Unternehmenskultur und Philosophie können dadurch neue Strukturen geschaffen werden, um a) das Alter wertzuschätzen und b) Altenpflege neu zu denken.

Best Practice

Das Seniorendomizil Riepenblick in Hameln macht vor, wie es geht. Zum Aufbau einer „Remmi-Demmi-Band“ wurde ein Tages-Workshop in der Einrichtung organisiert und eine Grundausstattung an hochwertigen Instrumenten geliefert. In einem kleinen Team wurden die Grundelemente des Musikkonzepts besprochen. Musiziert wird durch einfachen Rhythmus, und als Orientierung dienen die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Es gibt keine Noten, und auch ohne musikalische Vorkenntnisse werden schnell Erfolge erreicht.

Was soll erreicht werden?

Mit Projekten wie diesem will die Einrichtung aber nicht nur die Bewohner aktivieren und Erinnerungen wecken. Mit öffentlichen Auftritten soll die Band darauf aufmerksam machen, dass das Leben im Heim Freude macht. Innerhalb der kommenden Wochen wird das Projekt von Wir Sind Altenpflege begleitet, und für den Sommer ist der erste Auftritt geplant. Weitere Auftritte sollen folgen.

Sabine Schwarz und Nadine Peglau leiten das Projekt in der Einrichtung.

Unsere Erfahrung im geriatrischen Wohnbereich: 2 Tage hintereinander Wolfgangs Konzept umgesetzt, klappt! Die Bewohner wünschen eine regelmäßige Wiederholung. Eine dementiell veränderte Dame hat am zweiten Tag auffällig weniger „Fehler“ gemacht. Am deutlichsten zu spüren und zu hören in den Äußerungen war das WIR-Gefühl. Toll!

„Wir sind ’ne Band!“

Mit öffentlichen Auftritten will die Einrichtung eine breite Öffentlichkeit erreichen. Für Diskussionen über den Wert des Alters und das Leben in einer Einrichtung wird ein völlig neuer Rahmen geschaffen. Wer Gutes tut, sollte auch darüber reden. Die Mitarbeiter erfahren Wertschätzung und Anerkennung.

Bilder sagen mehr als 1.000 Worte.

Die Emotionen, die wir auslösen, können sich sehen lassen. Daher setzen wir auf eigene und echte Bilder.

Als Auftakt und ersten Fundus haben wir mit SONOR ein Shooting im Seniorendomizil Riepenblick organisiert. Die stärksten der Bilder stellen wir in einer Wanderausstellung zur Verfügung.

Wanderausstellung

Die Bilder unserer Ausstellung zeigen im Format 70×100 cm, was wir mit Musik bewirken können. Mit jeweils drei Motiven konzentrieren wir uns auf ein Thema. Mitgliedseinrichtungen können diese Ausstellung leihen, und wir bringen sie zu Events oder besonderen Anlässen auch gern mit. Die Ausstellung ist sehr robust und wetterfest, lässt sich auch teilen oder auf Staffeleien präsentieren.

zur Wanderausstellung

Potentialentfaltung durch Betreuungskräfte

Die Zahl der Betreuungskräfte konnte in den letzten vier Jahren mehr als verdoppelt werden. Waren es 2013 noch etwa 28.000, so sind aktuell bereits circa 60.000 Betreuungskräfte in Pflegeeinrichtungen beschäftigt. Zusätzliche Betreuungskräfte unterstützen die wichtige Arbeit der Pflegefachkräfte und tragen dazu bei, den Pflegealltag spürbar zu verbessern.

Die Vorsitzenden und Initiatoren des Vereins Wir Sind Altenpflege, Juno und Armando Sommer, stufen das Potential der Betreuungskräfte weiter als ausbaufähig ein.

Nachhaltige Umsetzung gelingt am besten, wenn Mitarbeiter eigene Ideen auf den Weg bringen.

Die Mitarbeiter der Alltagsgestaltung verbringen sehr viel Zeit mit den zu Pflegenden. Oft wissen sie sehr gut über die Biografien und die individuellen Bedürfnisse Bescheid. Sie haben enge Kontakte zu den Angehörigen; kurzum, sie kennen sich aus.

Die Betreuungskräfte sind oft die soziale Komponente für zu Pflegende und für viele Angelegenheiten erste Ansprechpartner. Mit den Angeboten zur Fortbildung der Betreuungskräfte bietet der Verein Wir Sind Altenpflege an, die jährlichen Schulungen, die der Gesetzgeber vorschreibt, zu nutzen, um dieses Potential zu entfalten.

2017

Mit Musik geht alles leichter

In den Workshops für Betreuungskräfte nach § 43b SGB XI zeigen die Dozenten, wie Musik und Klänge für viele Bereiche eingesetzt werden können. Bis hin zum betrieblichen Gesundheitsmanagement gibt es inzwischen erfolgreiche Projekte. Auch mit wenigen musikalischen Vorkenntnissen entwickeln die Mitarbeiter schnell erste Ideen. Diese in die nachhaltige Umsetzung zu führen, ist das Ziel. Somit bieten sich attraktive Gelegenheiten, die Teamarbeit zu fördern und die Kommunikation zu stärken.

Einen neuen Ton anschlagen

Veränderungsprozesse, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Mehrwerte zu fördern, kann mit guten Projekten gelingen. Musik fördert die Kommunikation dann auch im übertragenen Sinne, und die Projekte eröffnen neue Wege für hierarchieübergreifende Kommunikation und interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Das „Instrument Musik und Klänge“ wollen die Projektverantwortlichen des Vereins nutzen, um die tägliche Arbeit neu zu reflektieren. Mit den Workshops für Betreuungskräfte, bei denen die Instrumente mitgebracht werden, entstehen einzigartige Möglichkeiten, den Einsatz direkt im Pflegealltag auszuprobieren. Daneben leisten die Mitarbeiter im Workshop auch strategische und konzeptionelle Arbeit. Es wird vor Ort direkt an der praktischen Umsetzung gearbeitet. Die Mitarbeiter werden dabei unterstützt, die eigenen Ideen zu priorisieren und ein nachhaltiges Konzept zu entwickeln. Die interdisziplinäre Arbeit im Team wird geschult und die Kommunikation intern und extern verbessert.

Event-Fortbildungen

Mit Event-Fortbildungen bietet Wir Sind Altenpflege Mitarbeitern der Altenpflege eine zusätzliche Möglichkeit, Musik- und Klanginstrumente auszuprobieren und kennenzulernen – als Highlight zum Sommerfest, für Tagungen, Heimleitertreffen und andere Veranstaltungen, die ein Rahmenprogramm verlangen. Mit diesem Format können wir auch mehr als 100 Teilnehmer begeistern. In erster Linie werden die Event-Fortbildungen wie eine Roadshow etabliert. In interessanten Locations werden Mitarbeiter der umliegenden Einrichtungen eingeladen.

We Will Rock You

Wir bauen Berührungsängste ab. Erste Impulse werden gesetzt, und mit der vollen Themenvielfalt und absoluten Top-Referenten können sich Mitarbeiter ausprobieren und neue Wege entdecken. Musik und Klänge sind gut. Das Wissen ist in der Theorie weit verbreitet. Dennoch fehlt es an Optionen und an praktikablen Konzepten für den Alltag. Oft ist es aber einfacher als gedacht – und genau darum geht es in den Event-Fortbildungen. Mit der Vielfalt der Themen ist für jeden etwas dabei. Einrichtungen, die unsicher sind, können sich orientieren, und Träger oder Netzwerke finden auf diesen Event-Fortbildungen den ausschlaggebenden Impuls für innovative und mutige Konzepte, die wir gemeinsam in die Tat umsetzen.

Juno Sommer

„Mit einem unkomplizierten Einstieg können Mitarbeiter schnell für das Feld der Pflege gewonnen werden. Deshalb sollten die Fortbildungen wertvoll und nachhaltig sein. Wir glauben, dass interdisziplinäre Zusammenarbeit ein wichtiger Schlüssel dafür ist.“

Armando Sommer

„Die Mitarbeiter der Pflege sind bei den Projekten mit „Wir Sind Altenpflege“ die eigentlichen Nutznießer. Aber auch das Unternehmen gewinnt durch die Projekte an Attraktivität. Denn es bietet zum einen Möglichkeiten der Selbstverwirklichung und zum anderen Möglichkeiten zur aktiven Mitarbeit bei hoher Motivation.“

Wohn und Lebensformen

Wohn- und Lebensformen beeinflussen unser Leben im Wesentlichen durch das soziale Umfeld, aber auch durch die Bebauung. Beides helfen wir mit unseren Experten zu gestalten, wenn wirkliche Innovationen gefragt sind oder ein besonderes Engagement vorliegt. Barrieren sind oft nicht nur physischer Natur. Außenanlagen können unterschiedlichste Erwartungen erfüllen, und die Planung kann heute in Modellen und Simulationen wunderbar visualisiert oder angepasst werden.

Zielgruppen

Mit diesem Themenschwerpunkt begleiten wir innovative, kreative und gern auch mutige Institutionen, Betreiber, Träger und Investoren. Im Mittelpunkt steht die wohnortnahe Versorgung von Menschen im Alter.

Pflege soll dort statt finden wo die Menschen leben.

2018

Simulationsservice

Es fehlt nach wie vor an facettenreichen Versorgungsangeboten für kleine Orte und ländliche Regionen. Wohngruppen, Hausgemeinschaften und individuelle Lösungen auf dem Land sind immer noch eine Seltenheit. Das Problem spitzt sich zu, wenn wir die demografische Veränderung und die Kosten der Entwicklungszeit für neue Konzepte zusammenfassen. Es dauert mit herkömmlichen Vorgehensweisen zu lange und kostet zu viel Geld, neue Wege zu gehen.

Prof. Dr. Lindner von der TH Köln

Wir Sind Altenpflege richtet sich mit seinem Service zur Simulation an Investoren, Träger, Gemeinden, Städte, Kommunen und Länder, die nach neuen Wegen für das Leben im Alter und nach zukunftsfähiger Sozialplanung suchen. Wir Sind Altenpflege visualisiert gemeinsam mit Prof. Dr. Lindner von der TH Köln komplexe Vorhaben und simuliert die zeitliche Entwicklung auch über 10 Jahre und mehr. Mit seinem Simulationsservice hilft der Verein dabei, Kosten und Visionen in Einklang zu bringen. Schnelle Machbarkeitsstudien bezüglich der Umsetzung innovativer Ideen, anschauliche Darstellungen der Ressourcen, Schnittstellen und Konflikte, flexible Modelle zur Weiterentwicklung und Optimierung sowie anschauliche Präsentationsmöglichkeiten für Entscheider oder beteiligte Gruppen sind dabei die wesentlichen Vorteile.

Barrierefreiheit

Was für ein ambivalenter Begriff! Barrieren schränken uns ein, und Freiheit ist unser aller Streben … Dabei gibt es sowohl physische als auch psychische Barrieren. Licht, Stufen, Farbgebung und Formen oder Design allgemein spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Universal Design

Mit Hilfe von Universal Design kann der Abbau von Barrieren schick und vor allem für alle Mitglieder unserer Bevölkerung wirkungsvoll umgesetzt werden. Der Begriff „barrierefrei“ ist heute mehr als ein Ersatz für „behindertengerecht“, „behindertenfreundlich“, „altengerecht“ oder wie immer wir in der Vergangenheit mehr oder weniger geeignete Lösungen und Sonderwohnformen bezeichnet haben.

Dirk Michalski

Entdecken Sie mit uns ungeahnte Möglichkeiten für Lebenswelten mit mehr Freiheit statt Barrieren für alle, die darin leben.

Wäscheleine oder Kräuterspirale?

Was erwarten Bewohner einer Pflegeeinrichtung vom Garten? Dieser Frage stellt sich Wir Sind Altenpflege e. V. mit Landschaftsarchitekt Dieter Dirlenbach. Die Möglichkeit, sich frei bewegen zu können, ist ein zentraler Bestandteil des selbstbestimmten Lebens.

Was verstehen Sie unter einem Garten?

Für viele Menschen gibt es unterschiedliche Vorstellungen von einem Garten, und vielleicht mögen einige den Garten im Alter auch anders. Manch einer flaniert gern, ein anderer wiederum will den Enkeln beim Spielen zuschauen. Wieder einer will sich vielleicht mit dem Wäscheaufhängen befassen, Gemüse anbauen, Kaminholz stapeln oder Tiere erleben.

Dieter Dirlenbach

Es gibt immer einen Weg, die Natur zu erleben. Aber was erwarten die Menschen denn? Die Wäscheleine oder die Kräuterspirale?

Altenpflegemesse

Unser Verein ist kräftig gewachsen. Das hat sich auch in diesem Messeauftritt gezeigt. Mit einem Stand von 70 m², einem zweiten Stand auf der Innovationsfläche für den Simulationsservice und täglichen Vorträgen war das unser größter Messeauftritt.

Künftig werden wir uns sicherlich weiter an der Messe beteiligen, aber mit den gemachten Erfahrungen werden wir uns mehr auf unsere Event-Fortbildungen konzentrieren.

Rückblick Altenpflegemesse 2019

2019

GEWA music

Die bereits im Vorjahr geschlossene Kooperation, mit Beitritt als Mitglied im Verein, wurde auf dieser Messe gefestigt. Die GEWA music GmbH ist einer der größten Hersteller und Vertriebe für Musikinstrumente in Europa. Die GEWA engagiert sich gemeinsam mit dem Partner REMO Inc. (USA) seit vielen Jahren zum Thema Gemeinschaftliches Musikmachen, insbesondere mit der Drum-Circle-Methode.

Drum Circle

Frei nach Remo Belli („Eine Trommel in jeden Haushalt“) sind wir davon überzeugt, dass die Vorzüge des aktiven Musizierens nicht nur ausgebildeten Musikern vorbehalten sein sollte. Jeder Mensch kann Musik machen und die Entspannung und die Freude fühlen.
Wir hoffen, mit Wir Sind Altenpflege einen weiteren Schritt auf dem Weg zu gehen, Musik in allen Lebensbereichen erlebbar zu machen.

Klangschalen

Ebenfalls 2018 beigetreten und auf dieser Messe präsent ist das Pete-Hess-Institut. Peter Hess entwickelte 1984 die westliche Methode der Klangmassage mit Klangschalen – als ganzheitliche Entspannungsmethode. Bald darauf gründete er das heutige Peter-Hess-Institut (PHI), dem aktuell 20 Peter-Hess-Akademien im Ausland angeschlossen sind. Die Verknüpfung von Praxis, Lehre und Forschung war Peter Hess – dem Entwickler der Klangmassage mit Klangschalen – von Anfang an ein großes Anliegen. Ganz nach dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ entstanden so im Laufe der Zeit die verschiedenen Klangmethoden.

Peter Hess

Der Ton der Klangschale berührt unser Innerstes, er bringt die Seele zum Schwingen. Der Klang löst Spannungen, mobilisiert die Selbstheilungskräfte und setzt schöpferische Energien frei.

Vorträge

Wie auch in den Vorjahren waren wir fester Bestandteil des Rahmenprogramms. Mit täglichen Vorträgen zum Thema Musik und Klang, aber auch zur Simulation, konnten wir uns ausprobieren, das Publikum unterhalten und unser Netzwerk festigen.

Verlosung

Und wie sonst auch haben wir natürlich wieder jeden Tag einen Gewinner mit Instrumenten glücklich gemacht.

Radio für die Altenpflege

Unser bisher komplexestes Projekt für Musik und Klang.

Herkömmliche Radioprogramme passen selten zu den Bedürfnissen alter Menschen in Pflegeheimen. Ein hauseigener Radiosender, individuell bestückt, lässt sich relativ leicht etablieren und macht Freude – vor allem dann, wenn Kontakte nach außen eingeschränkt sind.

Wir machen Schluss mit unangebrachter Dauerberieselung und beenden Momente einer erdrückenden Stille mit einem auf die Altenpflege zugeschnittenen Programm.

Keine ständigen Nachrichten und keine lästige Werbung. Wir bieten Schlager, Evergreens, Klassiker und instrumentale Musik – passend zu den Tageszeiten und klientelgerecht.

Wir stellen vollumfängliche Musikangebote online zur Verfügung.

2020

Keine Zukunftsmusik

Unser oberstes Ziel war es eine Lösung zu schaffen, die es Mitarbeitern ermöglicht ein bedarfs- und klientelgerechtes Musikangebot zur Verfügung zu stellen. Mit einem Basisprogramm bieten wir den Tageszeiten, Jahreszeiten oder Ereignissen entsprechende Musik an. Zusätzlich kann aus einer Vielzahl von Playlists gewählt werden, die sich jederzeit unabhängig vom Basisprogramm einsetzen lassen. 

Auf Sendung gehen

Optional können natürlich auch ein Ehrenamtlicher oder die Einrichtung selbst Radiosendungen etablieren; entweder für die Einrichtung oder auch als regionaler Sender können Konzepte entwickelt werden.

Workshops

Zur Einführung bieten wir natürlich neben den bisherigen Themen nun auch Radio-Workshops für Betreuungskräfte und interdisziplinäre Teams an.

Zielgruppen

Mit einer PR-Kampagne haben wir vor allem die stationäre Pflege und in der Folge auch die Geriatrie und die Tagespflegen angesprochen.

Für Träger, Netzwerke oder Bildungseinrichtungen bieten wir individuelle Lösungen an – auch als White Label bzw. im Corporate Design.